Bioaktive Netzwerke und tibetische Vielstoffgemische


Bioaktive Netzwerke schützen die Gesundheit
Natürliche Antioxidantien
Die antioxidative Wirkung tibetischer Kräutermischungen

 

Bioaktive Netzwerke schützen die Gesundheit

Die sekundären Pflanzenstoffe

Dass die Vitamine im Obst und Gemüse gesund sind, ist heute allgemein bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass sich in Kräutern, Obst und Gemüse auch eine Reihe anderer gesundheitsfördernder Substanzen finden lassen. Sie fördern die Verdauung, wirken antioxidativ, regulieren den Blutzucker- und Cholesterinspiegel oder können eine bakterien-, viren- und pilztötende Wirkung haben. Weil sie im sogenannten sekundären Stoffwechsel der Pflanzen gebildet werden, werden sie als sekundäre Pflanzenstoffe oder bioaktive Substanzen bezeichnet. Sie können unter anderem zahlreichen der heute stark verbreiteten Stoffwechselstörungen zuleibe rücken. Die Wirksamkeit dieser sekundären Pflanzenstoffe machten sich traditionelle Medizinsysteme aller Kulturen auf erfahrungsmedizinischer Basis zunutze. Heute wird sie auch mit modernen wissenschaftlichen Methoden intensiv erforscht. Ein breites Spektrum von Wirkungen.

Es gibt zwischen 5000 und 10.000 sekundäre Pflanzenstoffe, die aufgrund ihrer chemischen Strukturen in verschiedene Stoffklassen eingeteilt werden und unterschiedliche Wirkungen im Körper entfalten. Die Gerb- und Bitterstoffe oder Tannine, die uns aus dem Schwarztee bekannt sind, wirken beispielsweise entzündungshemmend, reizmildernd und antioxidativ. Pflanzenfarbstoffe aus Blüten, Blättern und Stängeln, wie z.B. die Flavonoide, wirken ebenfalls antioxidativ und stärken das Immunsystem, während die als Duftstoffe bekannten ätherischen Öle antimikriobiell, krampflösend und entzündungshemmend wirken können.
Viele Ärzte und Wissenschaftler sind von der vorbeugenden Wirkung einiger Pflanzenstoffe derart überzeugt, dass sie für eine Ernährung mit einem hohen Anteil an bioaktiven Substanzen den Begriff des "präventiven Essens" prägten: es soll zahlreichen Krankheiten wirkungsvoll vorbeugen können.
Wie die gesundheitsfördernde Wirkung dieser sekundären Pflanzenstoffe im Detail funktioniert, liess sich bisher noch nicht immer klären. Denn wer eine vielfältige pflanzliche Kost und besonders Heilkräuter oder Kombinationen davon zu sich nimmt, führt seinem Organismus nicht bloss eine einzelne bioaktive Substanz zu, sondern eine breite Palette davon. Und Nahrungsinhaltsstoffe kommen in Pflanzen nicht isoliert vor, sie wirken mit zahlreichen anderen Bestandteilen zusammen und können miteinander eine Vielzahl von Verbindungen eingehen. Neben den Hauptwirkstoffen gibt es Nebenwirkstoffe oder Co-Effektoren, und im Zusammenspiel dieser Pflanzenstoffe lassen sich bessere gesundheitsfördernde Wirkungen erzielen.

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Das Zusammenspiel der Komponenten

Nicht eine einzelne bioaktive Substanz, sondern ein bisher noch nicht immer entschlüsseltes additives oder gar synergistisches Zusammenwirken von Komponenten ist also für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich. Die Wirkung von Stoffgemischen und so komplexen Heilmitteln wie jenen vom "Dach der Welt" ist deshalb nicht direkt mit den Inhaltsstoffen ihrer Einzelkomponenten in Verbindung zu bringen. Weil jedoch Entzündungen und Oxidationsprozesse, wie sie etwa bei der Arteriosklerose eine wichtige Rolle spielen, stets durch eine Vielfalt von schädigenden Substanzen ausgelöst werden, müssen sie nach einer heute in der Wissenschaft verbreiteten Überzeugung auch durch Vielstoffgemische von Heilpflanzen bekämpft werden.

Neue Herausforderungen an die Heilkunde

Anders als in der naturwissenschaftlich orientierten Medizin, deren Medikamente in aller Regel aus einem bestimmten Wirkstoff bestehen, sind sämtliche Produkte der PADMA AG pflanzliche Vielstoffgemische auf der Basis traditionell-tibetischer Rezepturen. "Hier ist sicherlich ein Umdenken erforderlich", sagt der Biophysiker Dr. Herbert Schwabl, Geschäftsführer der PADMA AG. "Aber schliesslich setzt inzwischen auch die westliche Medizin bei der Behandlung von Helicobacter pylori oder Aids auf Kombinationstherapien von vielen unterschiedlichen Substanzen." Die Antwort auf multifaktorielle Krankheiten seien nun einmal Therapien mit mehreren Komponenten. Schwabl: "Die Tibetische Medizin weiss das bereits seit Jahrtausenden. Und dieses Wissen können wir im Westen für uns nutzbar machen."

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Natürliche Antioxidantien

Sauerstoff - lebenswichtig und gefährlich

Einen zentralen Stellenwert bei pflanzlichen Vielstoffgemischen, so weiss man heute, hat deren antioxidative Wirkung. Die moderne Wissenschaft geht davon aus, dass zum Beispiel bestimmte Krebsarten, Arteriosklerose ("Arterienverkalkung"), verschiedene rheumatische Erkrankungen, aber auch ein vorzeitiger Alterungsprozess unter anderem durch den Oxidationsprozess und sogenannte "freie Radikale" verursacht werden.
Oxidationsreaktionen sind nach ursprünglicher Definition Reaktionen, bei denen eine Substanz eine Verbindung mit Sauerstoff eingeht. Heute fasst man den Begriff allgemeiner und bezeichnet als Oxidationen Reaktionen, bei denen einem Atom Elektronen oder Wasserstoffatome entzogen werden.
Mit seiner grossen oxidativen Kraft, also seiner Fähigkeit, anderen Atomen oder Molekülen die Elektronen zu entziehen, hat der Sauerstoff im Körper zwei wichtige Funktionen. Er ist unverzichtbar bei der Bereitstellung von Energie im Stoffwechsel und wirkt bei der Bekämpfung von Krankheitserregern und dem Abbau abgestorbener Körperzellen. Die zuletzt genannte Funktion erfüllt er über aggressive Formen, die in den Fresszellen des Immunsystems gebildet werden und zum Teil in Form von freien Radikalen vorliegen. Dies sind Moleküle, die ein ungepaartes Elektron aufweisen und damit sehr reaktionsfreudig sind.
Wenn das Immunsystem aufgrund von schädlichen Umwelteinflüssen und chronischen Entzündungsreaktionen dauernd zur Produktion des aggressiven Sauerstoffes angeregt wird kommt es zum "oxidativen Stress". Die im Übermass produzierten aggressiven Formen des Sauerstoffs setzen eine Kette von Oxidationsprozessen in Gang. Die Folge ist das Entstehen einer ganzen Reihe von freien Radikalen, die die Schädigung von Proteinen, Lipoiden und der Erbinformation DNA bewirken. Folge ist das Absterben von gesunden Zellen im Körper.

Die Fänger der freien Radikale

Verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, aber auch Vitamine mit antioxidativer Wirkung (Beta Carotin, C, und E) oder das Spurenelement Selen können solche freien Radikale und ihre gesundheitsschädigende Wirkung in einem gewissen Ausmass neutralisieren. Sie werden deshalb auch als "Radikalfänger" oder Antioxidantien bezeichnet.
Es gibt Faktoren, die das Entstehen von freien Radikale fördern - sogenannte Oxidantien - und Faktoren, die diese abfangen können - sogenannte Antioxidantien. Es sollte eine Balance zwischen Oxidantien und Antioxidantien bzw. Radikalfängern vorherrschen, denn überwiegen die Oxidantien, kann es sehr leicht zu Schädigungen kommen. Antioxidantien müssen dem Organismus über die Ernährung zugeführt werden.

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Die antioxidative Wirkung tibetischer Kräutermischungen

Die antioxidative Wirkung von tibetischen Kräutermischungen wie PADMA 28 wurde inzwischen auch durch naturwissenschaftliche Untersuchungen mit modernen Methoden eindrucksvoll bestätigt.
So belegt zum Beispiel eine an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich durchgeführte Untersuchung die antioxidative Wirkung von PADMA 28. "Es gibt deutliche Hinweise", fasst die Biochemikerin Marianne Suter von der ETH ihre Untersuchungsergebnisse zusammen, "die eine Wirksamkeit der tibetischen Kräutermischung PADMA 28 gegen einen vorzeitigen Alterungsprozess, gegen Arteriosklerose, die durch oxidativen Stress hervorgerufen werden, bestätigen. PADMA 28 kann solchen Krankheiten vorbeugen. "
Etwa ein bis zwei Prozent des eingeatmeten Sauerstoffs, so Suter, werden nicht zu Wasser, sondern schrittweise zu freien Radikalen abgebaut. Besonders schädigend, so Suter, sei Wasserstoffperoxid zum Beispiel in der Kombination mit Eisen oder Kupfer: "PADMA 28 kann Eisen und Kupfer binden, wodurch der Oxidationsprozess gestoppt werden kann." Zusätzlich sei die Fähigkeit von PADMA 28 sehr hoch, schon in kleinen Dosen freie Radikale zu neutralisieren.
Wirksam sei PADMA 28 auch bei der Neutralisierung eines Prozesses, der zur Entstehung von Peroxinitrit führt. Dieses sehr reaktive Oxidans entsteht aus dem wichtigen Botenmolekül Stickstoffoxid und einem Superoxid, das zu verschiedenen zellschädigenden Komponenten zerfällt. Suter: "PADMA 28 neutralisiert zu hundert Prozent eine Schädigung von Zellstrukturen, die durch Peroxinitrit ausgelöst würde." Mit diesen neuen Einsichten sei die wissenschaftliche Basis für die günstigen Effekte von PADMA 28 auf die Entstehung von Krankheiten durch oxidativen Stress erbracht.

 


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